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DISCO DOOM
Samstag, 10. August, 20 Uhr
Sihlpromenade (bei der Utobrücke)
Alles fliesst. Und alles landet über kurz oder lang im Fluss:
Kühlschränke, Leichen, giftige Chemikalien, liebeskranke
Menschen. Sie werden hinfortgeschwemmt und treiben im Wasser,
verändern sich durch Reibung und Strömung und landen
schliesslich weiter unten, verrostet, vergessen und aufgequollen.
Doch dort unten stehen Disco Doom, und die holen die Überreste
wieder aus ihrem nassen Dasein. Mit einer Musik, die irgendwo
zwischen Jet-Fi-Rock, Drone-Pop und Nintendo-Prog anzusiedeln
ist, kriegen Anita, Gabriele, Daniel und Fisch das Treibgut sämtlicher
Flüsse in nullkommagarnix wieder trocken. Ein Zweigitarren-Bollwerk,
eine definitionsmächtige Orgel und ein kompromisslos hingefetztes
Schlagzeug bilden dabei das Fundament, auf dem verhaltene Wucht
und feingliedrige Klangketten aneinander geraten und Quietschgitarrensignale
solange auf der Endlosschleife durch den Verstärker jagen,
bis schliesslich das Feedback steht. Doch der Himmel hängt
nicht nur voller Stromgitarren, denn beim grossen Disco Doom-Showdown
am Fluss werden auch Drumboy & Bassboy mitwerkeln,
und die quetschen ihre Musik bekanntlich aus alten Synthesizern.
Das ergibt insgesamt: eine erstklassige Rockband plus ein Zweimann-Kraftwerk
am Wasser.
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Gabriele De Mario - Gitarre, Gesang
Anita Rufer - Gitarre
Martin Fischer - Schlagzeug
Daniel Nievergelt - Tasten
Drumboy & Bassboy:
Alain Kupper - alte Synthies
Patrick Hollenstein - alte Synthies
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